Arena 2011

Die Sportkurse sind das Herzstück des Berner Feriensportlagers. Jeden Tag trainieren die Jungs und Mädchen zwei Stunden in der von ihnen gewählten Sportart. Das Resultat lässt sich sehen, wie die Darbietungen in der Arena am Freitagabend gezeigt haben.  Das war grossartig! Auch wenn es nur eine kleine Auswahl des gesamten Sportkursangebots war.

Die Bilder aller Darbietungen in der Arena vom Freitagabend: Trampolin, Breakdance, Rock’n'Roll, Capoeira, Frisbee, Light Contact Boxing, Geräteturnen, HipHop und Cheerleading.

Trampolin

25 Fotos

Breakdance

16 Fotos

Rock'n'Roll

31 Fotos

Capoeira

7 Fotos

Frisbee

12 Fotos

Geräteturnen

13 Fotos

HipHop

62 Fotos

Cheerleading

55 Fotos

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Recyceln? Oh yeah!

Nein das da ist kein Transformer und nein, das bin auch nicht ich. Das ist „LITTERING“ das Abfallmonster. Auf sehr vielen Poster von IGSU ist es zu sehen. Ich erzähle euch jetzt noch so Zeug übers Littering.

Littering: Litter bedeutet auf englisch Müll und Littering also das achtlose wegwerfen von Müll. Recycling: Recyceln ist ,wenn man aus etwas altem was neues macht. Das bedeutet also etwas wiederherstellen.

Ich habe einen Spezialisten von der IGSU befragt, hier das Ergebnis…

Gstabi:Wie lange machen Sie das schon?
Urs Freuler: Ich mache das seit sechs Jahren.
Gstabi: Warum machen Sie das?
Urs Freuler: Ich mache es, weil man heute die anderen Leute nicht mehr so oft ermahnt den Müll zusammen zu räumen. Also komme ich und versuche es mit Humor zu lösen.
Gstabi: Was beinhaltet Ihre Arbeit?
Urs Freuler: Ich und meine Kollegen versuchen den anderen Leuten klar zu machen, dass der Müll nicht auf die Strasse gehört.
Gstabi: Was bedeutet IGSU?
Es bedeutet Interesse Gemeinschaft für Saubere Umwelt.
Gstabi: Was sind die Folgen von falschem Entsorgen?
Urs Freuler: Wenn man Müll zum Beispiel liegen lässt, könnte ein Tier oder Kind sich daran (innerlich) verletzen. Man kann den Müll auch nicht mehr recyceln.

Und jetzt noch ein Interview mit Sara, sehen wir was sie zu sagen hat!

Gstabi: Was hältst du von den Wagen die rumfahren und Müll einsammeln?
Sara: Ich finde es gut weil letztes Jahr lag ziemlich viel Dreck rum.
Gstabi: Was hältst du vom Recyceln?
Sara: Ja, ich finde es ganz gut.
Gstabi: Stört es dich wenn Müll auf dem Boden liegt?
Sara: Ja, sehr, denn es ist widerlich.
Gstabi: Hast du selbst auch schon was liegen lassen?
Sara: Ja aber nichts Schlimmes, einen Apfelrest.

Zum Schluss noch unser FAZIT… Die IGSU hat toll dafür gesorgt, das unser Lager sauber bleibt!

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Rock’n'Roll

Sie hüpfen, tanzen, fliegen und schwingen, und wir haben für euch in den Kurs Rock ‘n’ Roll reingeschaut.

 

Der Leiter
Marcel (29) hat vor 4 Jahren begonnen Rock ‘n’ Roll zu tanzen, einfach so. Seit drei Jahren leitet er den Kurs R’n'R nun schon im Fiesch, aber bis jetzt war noch nie ein Junge bei ihm..! Hey Jungs, Rock ‘n’ Roll ist nicht einfach schwul -.- man könnte es doch wenigsten mal probieren?! … Marcel würde sich echt freuen! Er hatte übrigens ziemlich Glück, dass er dazu kam den Kurs auch hier im Fiesch zu leiten. Sein Vorgänger tanzt bei ihm im Club und hat angefragt, wer einmal Zeit und Lust hätte das weiterzuführen, was er begonnen hatte. Er erzählte auch, dass das Interesse am R ‘n’ R in den letzten Jahren sehr zurückgegangen ist, vor allem bei den Männern – eigentlich wirklich schade. Was ihm in diesem Jahr am besten gefallen hat? Seine Truppe die bei ihm im Kurs ist! Er wünschte, er hätte jedes Jahr so tolle Kids. Freut einem doch zu hören oder Nina, Lara, Hanna, Lia, Sophie, Ronja, Nani und die anderen aus dem Kurs? ;)

Fakten Rock ‘n’ RollRock ‘n’ Roll wurde in den 50er-Jahren als Abwandlung des Lindy Hop als Jugendbewegung gegründet. Es ist ein fröhlicher Tanz, der einen Grundschritt und viel Akrobatik beinhaltet. Die Frauen tragen Petticoats (kurze, schwingende Röcke) und die Männer tragen Anzüge, um sich nicht zu verletzen.

 

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So sind Jugendliche wirklich

Es existieren viele Vorurteile gegenüber Jugendlichen. Sie würden nur Alkohol und Drogen konsumieren, sässen nur vor Computern und Fernsehern, wären faul, respektlos, gewalttätig, trotzig und schwer zu motivieren. Ausserdem sagt man, sie könnten nicht mehr ohne Internet und Handy miteinander kommunizieren. Mit solchen Vorurteilen wollen wir jetzt aufräumen.

 

Hier kommen 610 Berner- und 70 Fiescherjugendliche zusammen. Gemeinsam treiben wir Sport und verbringen unsere Freizeit zusammen. Nach all der negativen Berichterstattung über Gewalttaten, Botellòns und die generelle Verwahrlosung von jungen Menschen könnte man meinen, ein Lager mit mehreren hundert Jugendlichen würde schnell ins Chaos ausarten. Nichts da!

„Regeln ausnahmslos eingehalten!“

Die Lagerregeln besagen: Keine Drogen und kein Alkohol. „Diese Regel wird ausnahmslos eingehalten“, sagt Lagerleiter Kurt Bachofner. Das Risiko, nach Hause geschickt zu werden, ist viel zu gross und das will keiner. Man muss den Zusammenhalt unter Freunden nicht durch Drogen und Alkohol besiegeln, denn die Freundschaft wird durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt. In unserer Freizeit gehen wir mit Freunden ins Dorf oder reden über unsere Erlebnisse vom Tag. Kommunizieren ist das, was wir am meisten im Lager machen. Wir haben viele Freunde hier kennengelernt und freuen uns jedes Mal, sie wiederzusehen. Draussen sitzen und quatschen ist für uns das Schönste „im Fiesch“. Handy, Computer und Fernseher sind dazu überflüssig. Es gibt viel zu viele andere Möglichkeiten und Faulheit ist in einem Sportlager kein Thema.

Es gibt auch Ausnahmen

Im Fiescherlager ist die Hierarchie weniger streng als in der Schule. Wir dürfen die Leiter duzen, was zu einem kollegialen Verhältnis führt. Mangel an Respekt gegenüber den Leitern kommt selten vor. Kinder und Leiter sind gleichwertig: Wir essen am gleichen Tisch, geniessen gleich viel Komfort und haben den gleichen Tagesablauf. Wir leben recht harmonisch miteinander. „Seit ich Lagerleiter bin, gab es keinen Fall von körperlicher Gewalt“, erzählt uns Kurt Bachofner. Unserer Meinung nach hätten gewalttätige Jugendliche ohnehin keinen Platz im Lager, weil die Kinder hier motiviert sind und mitmachen. Allerdings kommt Gewalt in Form von Mobbing vor. In der Regel haben diese Fälle Vorgeschichten, das heisst diese Kinder wurden schon zu Hause gehänselt. Fiesch wird so zu einer Austragungsstätte von bereits existierenden Feindseligkeiten. Wir wissen zwar, dass solche Dinge hier passieren, allerdings haben wir es noch nie erlebt. Wenn man jemanden kennenlernt und ihn nicht mag, geht man ihm aus dem Weg. Leute, die man von zu Hause kennt, kann man schlechter meiden, weil man ihnen öfters begegnet. „Wenn vor allem Acht- und Neuntklässler im Lager sind, ist Mobbing häufiger“, meint die Lagerleitung. „Viele Fälle werden gar nicht gemeldet.“ Das ist schade, aber unvermeidlich, denn auch Jugendliche sind soziale Wesen welche sich behaupten wollen. Immerhin mobben auch Erwachsene.

Wir formen das Lager

Negative Vorfälle dieser Art gibt es im Fieschlager, aber sie sind zum Glück selten. Das kommt daher, dass man selber aussuchen darf, was man machen will. Ausserdem hat man viel Freizeit, die man selber gestalten kann. Wir formen das Lager grösstenteils selber und werden nicht bevormundet. Gewisse Sachen sind vorgegeben (z.B. Schlafens- und Essenszeit) aber trotzdem haben wir unsere Freiräume. Das motiviert wiederum, die Vorschriften einzuhalten. Das schlechte Bild, das die Berichterstattung von uns Jugendlichen zeichnet, führt leider dazu, dass man uns nicht ernst nimmt und uns nichts zutraut. Im Fiescherlager geniessen wir Freiheit und haben viele Möglichkeiten und der Beweis, dass wir damit umgehen können bringen wir jedes Jahr erneut. Es mag Jugendliche geben, bei denen alle Vorurteile zutreffen, doch 680 sind schon mal davon ausgenommen.

Autorinnen: Prisca Rees (14), Maria Kim (15), Kurs Medien

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Light Contact Boxing

Light Contact Boxing ist die Vorbereitung fürs richtige Boxen. Im Light Contact Boxing ist viel mehr Technik im Spiel. Alle grossen Boxer haben so angefangen.

Beim Light Contact Boxing beginnt man wie in vielen Sportarten mit dem Einwärmren und Dehnen. Kurze Zeit später trainieren die Schüler für ihren grossen Auftritt morgen in der Turnhalle. Wir sind gespannt auf ihre Choreografie. Und wir können euch sagen das es super wird!!! Jetzt dürfen auch die Boxer und Boxerinnen mal eine Pause machen. Diese Pause haben wir ausgenutzt, um ein Interview mit Umut durchzuführen.

Gstabi: Was braucht man beim Boxen an Ausrüstung?
Umut: Wir brauchen Bandagen, Mundschutz, Handschuhe und ab und zu ein Helm.
Gstabi: Warum hast du diesen Kurs gewählt?
Umut: Weil ich dachte es macht sicher Spass und wegen meinen Freunden.
Gstabi: Findest du es gut das man nicht richtig schlagen darf?
Umut: Ich bin wegen der Technik gekommen, daher stört es mich nicht!
Gstabi: Findest du es anstrengend?
Umut: Ja, Vor allem beim Krafttraining!

Nach dem Interview mit Umut ging es weiter… Sie haben anfangs Woche angefangen den Film „Rocky“(ein Box Film) zu schauen. Heute schauten sie den zweitletzten Teil noch an. Rocky war da gerade in einer schweren Situation aus der er probiert wider raus zu kommen. Als sie fertig waren mit schauen, erzählte ihnen der Trainer seine Geschichte und warum er angefangen hat zu Boxen… Aber das wollen wir nicht veröffentlichen, denn es ist sehr persönlich!

Weiter ging es dann mit so kleinen Kämpfen in zweier Gruppen. Bei diesen Kämpfen haben wir sehr schöne Sachen gesehen! Natürlich haben auch die Mädchen super mitgekämpft! Danach gab es wider eine Pause! Die nutzte wir wieder für ein Interview, dieses mal mit dem Trainer Pascal:

Gstabi: Treiben sie sonst noch Sport?
Pascal: Ja, ich spiele Fussball und gehe joggen!
Gstabi: Macht es ihnen Spass mit den Kindern zu Arbeiten?
Pascal: Ja, denn sie machen super mit!
Gstabi: Was hat Boxen mit Aggressionen zu tun?
Pascal: Es hilft Aggressionen abzubauen und damit umzugehen.
Gtsabi: wie lange macht ihr das schon?
Pascal: Ich mache das jetzt seit 4 Jahren!

Es hat uns sehr viel Spass gemacht zuzuschauen. Und wir finden es ein sehr schöner Sport!!!

(Bericht: Lucas & Tanay)

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